Rund 10 000 Tiere aus über 750 Arten sind im Kölner Zoo zu Hause. Täglich gibt es neue, spannende, lustige, gemütliche, süße, wilde, liebevolle, bärige, fröhliche, kuriose, exotische, spektakuläre, kleine und große, aber immer tierisch gute Geschichten rund „öm de Diercher“.

Persische Leoparden

Die Leopardenjungtiere „Nikan“ und „Banu“ gewöhnen sich nun langsam an die Besucher vor der Außenanlage. Als erfahrene Mutter hat die elfjährige „Azisam“ stets einen Blick auf ihren zweiten Wurf. Auch Vater „Datis“ (13) nimmt häufi g Kontakt zu den Jungtieren durch das Gitter der Nachbargehege auf. Denn die Scheu der Jungtiere gegenüber Menschen machte ein Zusammensein bisher noch nicht möglich. Die Zucht der besonders großen und hellen Persischen Leoparden wird vom Zoo Lissabon, Portugal, koordiniert. Momentan werden im Europäischen Zooverband (EAZA) 100 Leoparden in 44 Haltungen gehalten. Der Kölner Zoo hält bereits seit 1968 Persische Leoparden und hat mit den jetzigen insgesamt 37 Jungtiere gezüchtet.

Banteng-Bulle geboren

Riesenaugen, süße Schnute: Ein kleiner Banteng hat im Kölner Zoo das Licht der Welt erblickt. Tropische Temperaturen machen dem Bullen nichts aus, denn Bantengs – auch „Asiatische Wildrinder“ genannt – stammen aus
Südostasien und sind sehr hitzebeständig. Der Bulle ist agil, trinkt regelmäßig die Milch von seiner Mutter „Wangi“ und ist gut sichtbar für die
Besucher im Außenbereich der 2017 neu eröffneten Anlage unterwegs. Vater ist der dreieinhalbjährige Bulle „Buddy“.

Kleiner Poitou-Esel

Jean“ heißt der Poitou-Esel, der auf dem Clemenshof geboren wurde. Mit ihren fransigen Ponyfrisuren und dem zotteligen Fell zählen die Großesel zu den Besuchermagneten im Kölner Zoo. Mutter „Jeanette“ ist neun Jahre alt. Sie kam aus dem Zoo Heidelberg nach Köln. Vater „Michel“ ist sechs. Er stammt aus der Wilhelma in Stuttgart. Gemeinsam zogen sie im Juni 2014 in den damals neu eröffneten Clemenshof.

Nachwuchs bei den Mungos

Auf der Anlage für Ringelschwanzmungos wurde ein männliches Jungtier geboren. Mutter ist die sechsjährige „Tiffi “. Vater „Ron“ kam kürzlich aus
Madagaskar, der Heimat der Kleinsäuger, nach Köln. Seine Gene sind in den bisherigen Zuchtlinien noch nicht vorhanden und daher für die Anstrengungen zum Erhalt dieser bedrohten Tiere wichtig. Der Kölner Zoo freut sich daher sehr über die Geburt des wuseligen Tieres, dessen Artgenossen nur in den Zoologischen Gärten Berlin, Heidelberg und Saarbrücken zu finden sind.

Badespaß mit Jungtier

Ein eigener Pool, tolles Animationsprogramm und fünf weitere Gefährten zum Plantschen und Erfrischen: Das Kalifornische Seelöwen-Jungtier „Lucy“ hat es gut angetroffen. Mutter des putzmunteren Weibchens ist die neunjährige „Lina“. Vater „Oz“ (5) wurde im Münchner Zoo geboren und lebt seit 2015 am Rhein. Zwölf Monate wird „Lucy“ Milch bei ihrer Mutter säugen. Danach stellen die Tierpfleger die Ernährung auf Fisch um.

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