Visionärer Komponist und versierter Cellist, Begründer der modernen Operette und Erfinder des Cancan, Weltbürger und gebürtiger Kölner – all das war Jacques Offenbach. In diesem Jahr wäre der berühmte Sohn der Stadt 200 Jahre alt geworden.

So zelebrierte die Kölner Offenbach-Gesellschaft rund um den 20. Juni, den tatsächlichen Geburtstag Offenbachs, ein Jubiläumsfest, das sämtliche Erwartungen übertraf.

Rund 10 000 Zuhörer – die Produktionen der Oper nicht mit eingerechnet – erlebten im Rahmen des 25-tägigen Festivals „Piff Paff Puff “ über 30 Veranstaltungen mit zwölf Partnern an 17 großen und kleinen Spielstätten mit Klangkörpern und Solisten aus dem In- und Ausland.

Dargeboten wurde ein Querschnitt durch das breite Schaffensspektrum des unermüdlich Kreativen. So standen moderne Erstauff ührungen ebenso auf dem Programm wie Oper und Orchesterkonzerte, Kammermusik, Lieder und Straßentheater. Überdies rückten Vorträge, Führungen und wissenschaftliche Symposien Offenbachs Werk in ein neues Licht.

„Das facettenreiche Festival hat den Komponisten und Menschen Offenbach mitten in die Kölner Gesellschaft gebracht. Zudem konnten neue Impulse für sein zu großen Teilen noch unveröff entlichtes Gesamtwerk in der Musikwelt gesetzt werden“, resümierte Claudia Hessel, Koordinatorin des Offenbach-Jahres und Vorstand der Kölner Offenbach-Gesellschaft.

Lesen Sie mehr in unserer Herbstausgabe.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.