Meine Frau und ich hatten Karten für Sarah Connor in der Lanxess-Arena. Monate vorher gekauft. Am selben Tag, ein Freitag, überlegten wir uns, etwas eher loszufahren, um noch eine Kleinigkeit zu essen…

18 Uhr Köln-Heumarkt. Erstes Lokal voll. Zweites Lokal voll, drittes Lokal 45 Minuten Wartezeit. Beim siebenten Versuch haben wir aufgegeben. Keine Vorbestellung, kein Essen. Schlechte Planung. Aber uns ist noch etwas durch den Kopf gegangen: Lanxess-Arena ausverkauft, Kölner Restaurants ausgebucht.

Dann kommt uns noch in den Sinn: Neuverkauf von Autos deutlich angestiegen. Nach Chinesen und US-Amerikanern buchen die Deutschen die meisten Auslandsreisen. Bedeutet: So schlecht geht es uns also gar nicht. Höchst erfreulich, dass sich viele von uns das alles leisten können. Höchst unerfreulich, dass trotzdem so viel gemeckert und gejammert wird. Alles so furchtbar, alles so anstrengend, alles so schwierig.

Natürlich gibt es Menschen in unserer Gesellschaft, denen es schlecht geht. Unverschuldet. Aber die jammern eher wenig. Das Jammern auf hohem Niveau ist es, das so schwer zu verstehen ist.

Warum freuen wir uns nicht einfach mal über das, was wir uns leisten können, was wir erleben können?

Lesen Sie hier in unserer Winterausgabe weiter.

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