Interview mit dem Vorsitzenden des „Verschönerungsvereins für das Siebengebirge“ (VVS), Hans Peter Lindlar: Als Kölner Regierungspräsident amtierte Hans Peter Lindlar von 2005 bis 2010 – doch nach seiner Amtszeit ist er keineswegs untätig geblieben.

So hat der heute 73-jährige Politiker im April 2012 den Vorsitz über den „Verschönerungsverein für das Siebengebirge“ (VVS) übernommen, der jetzt sein 150-jähriges Bestehen feiert.

„Umwelt- und Naturschutz haben mir schon zu meiner Amtszeit stets am Herzen gelegen“, sagt Lindlar aus Überzeugung. Immerhin war er vor seiner politischen Laufbahn als Oberstudienrat für Deutsch und Erdkunde an Gymnasien in Siegburg und Königswinter tätig – und als NRW-Landtagsabgeordneter gehörten Kommunal- und Umweltpolitik zu seinen Schwerpunkten.

Hans Peter Lindlar

„Außerdem kenne ich das Siebengebirge von vielen Wanderungen aus nächster Nähe. Wenn ich in meiner Heimat Hennef auf einen Berg steige, sehe ich direkt den Oelberg vor mir“, berichtet er. Da war ein Engagement zum Schutz und zur Verschönerung des Areals vor der eigenen Haustüre eine logische Konsequenz.

Seit nunmehr 150 Jahren ist der VVS Stimme und Motor für den Schutz und die Pflege des Siebengebirges. „Bei der Vereinsgründung ging es seinerzeit hauptsächlich darum, das Siebengebirge zu erschließen, um den aufkommenden Tourismus zu ordnen“, berichtet Lindlar. Denn schnell war klar, dass die Rheinromantik von den sieben Bergen aus ein immer beliebteres Ausflugsziel wurde. Sogar von London aus fuhren Dampfschiffe über den Rhein, um englischen Touristen das wunderbare Gebiet ganz nah vor Augen zu führen.

»Wir haben hier einen wunderbaren Schatz – damit müssen wir schonend umgehen und ihn erhalten.«

Hans Peter Lindlar

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