Der Koalitionsvertrag der Groko sieht die Rentenversicherungspflicht für Selbstständige vor, lässt aber auch Handlungsspielraum: „Grundsätzlich sollen Selbstständige zwischen der gesetzlichen Rentenversicherung und – als Opt-out-Lösung – anderen geeigneten Vorsorgearten wählen können.

„Wobei diese insolvenz- und pfändungssicher sein und in der Regel zu einer Rente oberhalb des Grundsicherungsniveaus führen müssen.“

Ein Gesetzentwurf ist noch für 2019 geplant. Den Hintergrund und die Frage, ob es für Selbstständige sinnvoll ist, auf das neue Gesetz zu warten, wollen wir hier beleuchten.

Was motiviert den Gesetzgeber, eine Rentenversicherungspflicht für Selbstständige einführen zu wollen? In Deutschland gibt es rund drei Millionen Selbstständige, die ohne ausreichende Altersvorsorge dastehen. Darüber hinaus besteht auch bei denjenigen, die bereits vorgesorgt haben, das Risiko, dass im Falle einer schwierigen wirtschaftlichen Situation ihres Unternehmens die Altersvorsorge gepfändet werden oder sogar in die Insolvenzmasse fallen kann. Dem will der Gesetzgeber nunmehr mit einem neuen Gesetz Abhilfe verschaffen.

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