Top Magazin sprach mit dem Datenschutzexperten Boris Maskow über Datenschutz und Datensicherheit. Wirtschaftsspionage – betrifft uns nicht? Doch.

Täglich werden Unternehmen, Privatpersonen, Behörden und Institutionen im Internet und durch zunehmend miteinander vernetzte Endgeräte Opfer von mehr oder weniger stark spürbaren Angriffen. Diese können zu ungewolltem Datenabfluss in (wirtschafts-)kriminelle Kanäle, aber auch zu gravierenden Störungen in Betriebsabläufen und Produktionsprozessen führen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im Projekt „Wirtschaftsspionage und Konkurrenzausspähung in Deutschland und Europa“, kurz WISKOS, die Bedrohungslage kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) untersuchen lassen. Die Ergebnisse sind aufrüttelnd und zeigen, dass nicht nur die Global Player der deutschen Wirtschaft Angriffsziele professioneller Wirtschaftsspionage sind, sondern vor allem der Mittelstand mit seinem Qualifikationsstand und Expertenwissen ein begehrtes Ausspähungsziel darstellt.

Virenscanner und Firewall allein reichen nicht mehr Moderne Angriffsmethoden sind immer schwieriger zu entdecken und lassen sich mit klassischen Schutzmechanismen wie Virenscannern und Firewalls kaum noch effektiv abwehren.

Häufig handelt es sich nämlich nicht mehr nur um punktuelle Angriffe, sondern um ein zeitlich länger andauerndes, mehrschichtiges Vorgehen über verschiedene Kanäle. Das beginnt mit dem Ausspähen von Informationen aus sozialen und beruflichen Netzwerken, dem Zusammentragen allgemeiner, über Suchmaschineneinträge abrufbarer Informationen und darauf aufbauend einer Umfeldanalyse der Betroffenen. Immer häufiger kommt sogenanntes Social Engineering zum Einsatz, also die persönliche Einflussnahme auf potenzielle Opfer, was in einer erschreckend detaillierten Profilbildung münden kann.

Lesen Sie hier in unserer Winterausgabe weiter.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.